Assistententagung Öffentliches Recht

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Die Assistententagung Öffentliches Recht ist eine jährliche Veranstaltung für alle wissenschaftliche Mitarbeiter und Assistenten im öffentlichen Recht, die sich noch nicht habilitiert haben. Sie ist mit meist zwischen 250 und 300 Teilnehmern die größte Veranstaltung dieser Art im deutschsprachigen Raum und wird scherzhaft oft "kleine Staatsrechtslehrertagung" genannt.

Die Tagung findet jedes Frühjahr an einer anderen deutschen, österreichischen oder schweizerischen Universität statt und wird von den dortigen Nachwuchswissenschaftlern organisiert. Die Tagung bietet dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit, Promotions- oder Habilitationsvorhaben der Fachöffentlichkeit vorzustellen. Darüber hinaus dient sie dem Knüpfen wissenschaftlicher Kontakte.

Die erste Assistententagung fand 1961 statt. Seit 1977 steht das wissenschaftliche Programm der Tagung unter einem Dachthema. Die ca. 10 bis 13 Referate werden in einem offenen Verfahren ("call for papers") von den Veranstaltern ausgewählt.

Bisherige Veranstalter und Themen

Literatur

  • Helmuth Schulze-Fielitz, 25 Jahre Assistententagung. Über Geschichte und Funktion der Tagungen der wissenschaftlichen Mitarbeiter der Fachrichtung "Öffentliches Recht" 1961-1985, in: JöR 34 (1985), S. 35-69.
  • Dirk Heckmann, Zwischen Spontaneität und Professionalität. Zehn weitere Jahre Assistententagung Öffentliches Recht (1986-1995), in: JöR 44 (1996), S. 237-254.
  • Florian Groeblinghoff und Konrad Lachmayer, Die Assistententagung Öffentliches Recht auf dem Weg ins 21. Jahrhundert, in: JöR 55 (2007).

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