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Funkstörung ist ein physikalischer Effekt, der unter anderem bei Schaltvorgängen oder beim Betrieb von elektrischen Maschinen mit Kollektoren oder Schleifringen auftritt. Optische Merkmale von derartigen Störungen sind häufig bläulich-weiße Funken. Diese Funkstörungen sind meist breitbandiger Natur. Funkstörungen können auch durch Funkgeräte erzeugt werden. Elektrische Geräte müssen so konstruiert sein, dass sie keine Signale aussenden, die andere Geräte stören. Zudem müssen sie unempfindlich gegen Funkstörungen durch andere Geräte sein. Für Beides gibt es Standards und Vorschriften. Gestörte Geräte können andere Funkgeräte sein, oder Empfänger wie z. B. Rundfunkgeräte, Fernsehgeräte. Es können aber auch viele andere Geräte gestört werden, wie z. B. Heizungen, Telefonanlagen u. a.m. In diesen Fällen entsteht die Störung fast immer durch das Nutzsignal des Funkgeräts. Dieses ist für die Funktion des Funkgeräts unabdingbar. Gegenmassnahmen müssen deshalb durch sachgerechte Konstruktion der gestörten Geräte erfolgen. Zur Veranschaulichung: Wenn ein Fernsehgerät durch ein benachbartes CB-Funkgerät (ein offiziell zugelassenes, nicht modifiziertes Gerät) gestört wird, dann empfängt dieses Fernsehgerät, das nur für Frequenzen oberhalb 100 MHz ausgelegt sein sollte, trotzdem die Frequenz 27 MHz. Das ist ein Fehler des Fernsehgeräts. Es ist nicht genügend einstrahlfest. (s. Störfestigkeit) Denkbar ist aber auch, dass das CB-Funkgerät störende Frequenzen aussendet, z. B. Oberwellen. Auch der Laie kann leicht feststellen, um welche Art der Störung es sich handelt:
Der nächste Prüfschritt in letzterem Fall, den auch der Laie vornehmen kann, ist folgender: Das Funkgerät wird rhythmisch ein- und ausgeschaltet. Wenn die Störung im gleichen Rhythmus auftritt und verschwindet, ist das Funkgerät der Verursacher. Bleibt die Störung, ist es eine andere Quelle. Siehe auch |
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