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ℤ
Die ganzen Zahlen sind eine Erweiterung der natürlichen Zahlen. Die ganzen Zahlen umfassen alle Zahlen
und enthalten damit alle natürlichen Zahlen sowie deren Gegenzahlen. Die Menge der ganzen Zahlen wird mit dem Symbol Die obige Aufzählung der ganzen Zahlen gibt auch gleichzeitig in aufsteigender Folge deren natürliche Anordnung wieder. Die Zahlentheorie ist der Zweig der Mathematik, der sich mit Eigenschaften der ganzen Zahlen beschäftigt. Die Repräsentation ganzer Zahlen im Computer erfolgt üblicherweise durch den Datentyp Integer.
EigenschaftenRingDie ganzen Zahlen bilden einen Ring bezüglich der Addition und der Multiplikation, d. h. sie können ohne Einschränkung addiert, subtrahiert und multipliziert werden. Dabei gelten Rechenregeln wie das Kommutativgesetz und das Assoziativgesetz für Addition und Multiplikation, außerdem gelten die Distributivgesetze. Durch die Existenz der Subtraktion können lineare Gleichungen der Form
mit natürlichen Zahlen a und b stets gelöst werden: x = b − a. Beschränkt man x auf die Menge der natürlichen Zahlen, dann ist nicht jede solche Gleichung lösbar. Abstrakt ausgedrückt heißt das, die ganzen Zahlen bilden einen kommutativen unitären Ring. Das neutrale Element der Addition ist 0, das additiv inverse Element von n ist − n, das neutrale Element der Multiplikation ist 1. AnordnungDie Menge der ganzen Zahlen ist total geordnet, in der Reihenfolge d. h. man kann je zwei ganze Zahlen vergleichen. Man spricht von positiven
Wie die Menge der natürlichen Zahlen ist auch die Menge der ganzen Zahlen abzählbar. Die ganzen Zahlen bilden keinen Körper, denn z. B. ist die Gleichung 2x = 1 nicht in Euklidischer RingEine wichtige Eigenschaft der ganzen Zahlen ist die Existenz einer Division mit Rest. Aufgrund dieser Eigenschaft gibt es für zwei ganze Zahlen stets einen größten gemeinsamen Teiler, den man mit dem Euklidischen Algorithmus bestimmen kann. Mathematiker sagen, Konstruktion aus den natürlichen ZahlenIst die Menge der natürlichen Zahlen gegeben, dann lassen sich die ganzen Zahlen daraus als Zahlbereichserweiterung konstruieren: Wir betrachten die Menge
Außerdem definieren wir eine Addition und Multiplikation in dieser Menge: Die Menge der Äquivalenzklassen nennen wir Die Addition und Multiplikation der Paare induzieren nun wohldefinierte Verknüpfungen auf Eine ganze Zahl heißt dann negativ, wenn sie von der Form (0 − n) = − n ist mit einer natürlichen Zahl n > 0. Diese Konstruktion funktioniert unabhängig davon, ob Verwandte Themen
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