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Der Ausdruck Geek [giːk] (engl. umgangssprachlich für Streber, Stubengelehrter) hat sich im Laufe der Zeit gewandelt in die Bezeichnung für eine Person, die sich durch großes Interesse an wissenschaftlichen oder fiktionalen Themen auszeichnet – üblicherweise, aber nicht ausschließlich, von elektronischer oder phantastischer Natur.
WortgeschichteDas englische Wort „geek“ (vom angelsächsischen Wort „Geck“) bezeichnete im frühen Mittelalter Menschen, die auf den Jahrmärkten lebendigen Tieren den Kopf abbissen. „Geek“ stand in diesem Zusammenhang für eine durch absonderliche Taten auffällige Person (vgl. Freak). Seit den 1990er Jahren vollzog sich ein Wandel im Gebrauch dieses Wortes. Man verbindet damit nunmehr einen vielschichtigen indirekten Zusammenhang zum Streber als einem Menschen, der sich intensiv mit einem Thema, besonders einem der Informatik[1], beschäftigt oder einen – unter Umständen – extrovertierten Drang zur Anerkennung einer eigenen Lebensart besitzt. Weitere VerwendungEs existieren noch weitere gebräuchliche Bedeutungen für das Wort Geek:
Von klassischerweise monothematisch orientierten Geeks oder Nerds zu unterscheiden sind Hochbegabte, die häufig dazu neigen, Expertentum in einem vielfältigen Themenspektrum zu entwickeln, sich also nicht auf ein einzelnes Fachgebiet beschränken. Einzelnachweise
Siehe auchLiteratur
WeblinksWissenschaftlich
Humoristisch
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