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Kürzeste Verbindung auf einer Kugeloberfläche, aufgetragen über dem Gradnetz (Orthodrome)
Geodäten (rot) in einem zweidimensionalen gekrümmten Raum, der in einen dreidimensionalen Raum eingebettet ist
Eine Geodäte (Pl. Geodäten), auch Geodätische, geodätische Linie oder geodätischer Weg genannt, ist die lokal kürzeste Verbindungskurve zweier Punkte. Im euklidischen Raum sind Geodäten stets Geraden. Relevant ist der Begriff "Geodäte" erst in gekrümmten Räumen (Mannigfaltigkeiten), wie zum Beispiel auf einer Kugeloberfläche oder anderen gekrümmten Fläche oder auch in der gekrümmten Raumzeit der allgemeinen Relativitätstheorie. Man findet die geodätischen Linien mit Hilfe der Variationsrechnung. Die Einschränkung "lokal" in der obigen Definition bedeutet, dass eine Geodäte nur dann die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten zu sein braucht, wenn diese Punkte nahe genug beieinander liegen; sie muss aber nicht den global kürzesten Weg darstellen. Beispielsweise ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten auf der Erdoberfläche stets Teil eines Großkreises, aber die beiden Teile, in die ein Großkreis durch zwei Punkte unterteilt wird, sind beide Geodäten, obwohl nur einer der beiden die „global“ kürzeste Verbindung darstellt.
Diese Differentialgleichungen ergeben sich mit Hilfe der Variationsrechnung. Siehe auch |
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