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Ein Metropolitan Area Network (MAN) ist ein breitbandiges, in Glasfasertechnologie realisiertes Telekommunikationsnetz, das überwiegend in ringförmiger Struktur aufgebaut ist und die wichtigsten Bürozentren einer Großstadt miteinander verbindet. Ein MAN kann eine Ausdehnung bis zu 100 km haben. MANs werden oft von international tätigen Telekommunikationsfirmen aufgebaut, die dann auf diese Weise verkabelte Metropolen wiederum in einem Wide Area Network (WAN) national oder sogar international Global Area Network (GAN) wieder vernetzen. In Deutschland wurde ein entsprechendes Netz unter dem Namen Datex-M von der Deutschen Telekom im Jahre 1992 in Betrieb genommen, das die so genannte SMDS-Technik benutzte. Ende 2002 waren in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart Metropolitan Area Networks der DTAG in Betrieb. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 26 deutsche Städte in paneuropäische GANs eingebunden. Inzwischen existieren sogar in fast allen deutschen Großstädten Netzwerke auch in anderer Technik als der SMDS-Technik, die in verschiedensten Netztopologien die Stadtteile miteinander verbinden, die eine hohe Bürodichte aufweisen. Es gibt außer dem ehemaligen Monopolinhaber Deutsche Telekom etwa 20 (Stand: 2004) weitere Netzbetreiber in Deutschland, die für diesen Zweck Glasfasernetze verlegt haben, inzwischen vorzugsweise in SDH-Technik. Die kommende Technik für Glasfasernetze im Metrobereich ist Metro Ethernet.
AnwendungenDie wichtigste und wahrscheinlich auch größte deutsche Anwendung eines MAN ist das deutsche Kabelfernsehen. Siehe auchWeitere Quellen
WeblinksNetztypen
Body Area Network | Personal Area Network | Local Area Network | Metropolitan Area Network | Wide Area Network | Global Area Network |
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