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Musepack (früher: MPEGplus) ist ein auf MP2-Algorithmen basierender Codec zur verlustbehafteten Audiodatenkompression, der 1997 von Andree Buschmann ins Leben gerufen und später von Frank Klemm weiterentwickelt wurde. Seit der Veröffentlichung des Quellcodes wird Musepack von mehreren Entwicklern, geleitet von Frank Klemm, fortgeführt. Musepack wurde entwickelt, um eine bessere Transparenz zu erreichen als andere Codecs, die normalerweise für feste Bitraten entwickelt wurden und deshalb Einschränkungen hinnehmen müssen. Durch Verwendung ausschließlich variabler Bitraten kann der Codec nicht mehr für Systeme benutzt werden, in denen eine feste Bitrate zwingend erforderlich ist (z. B. Hardware-En/Decoder mit technischen Einschränkungen). Dafür wird aber eine bessere Qualität dort erreicht, wo sie stärker benötigt wird, ohne gleich die ganze Datei auf dieser Bitrate zu codieren. Trotzdem kann Musepack auch bei niedrigeren Bitraten überzeugen[1]). Musepackdateien haben die Dateinamenserweiterung mpc, mpp oder mp+. Metadaten werden in Form von APEv2-Tags angefügt. Der Musepack-Quelltext ist Open Source und unter der GNU Lesser General Public License verfügbar.
Unterstützte Eingabeformate bei der Kodierung
Vorteile
Nachteile
Siehe auchQuellennachweise
Weblinks
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