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Als Nachtfalter werden die Vertreter der Großschmetterlinge bezeichnet, die nicht zu den Tagfaltern gehören. Keineswegs alle Nachtfalter sind tatsächlich nachtaktiv, die Widderchen beispielsweise fliegen nur bei Sonnenschein. Die meisten Nachtfalter zeichnen sich durch eine unscheinbare, düstere Färbung aus, durch die sie bei der Ruhe tagsüber gut getarnt sind. Viele Arten ahmen mit ihrer Flügelfärbung den Untergrund, zum Beispiel Baumrinde oder trockene Blätter nach. In der Umgangssprache werden sie bisweilen auch als Motten bezeichnet. Allerdings stellen Nachtfalter keine zoologische Einheit dar. Keineswegs sind alle Nachtfalter direkt miteinander verwandt, im Gegenteil sind zum Beispiel die Spanner und Sichelflügler relativ nahe mit den Tagfaltern verwandt. Zu den Nachtfaltern werden unter anderem folgende Familien gezählt:
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