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Das Sequenced Packet Exchange-Protokoll (SPX) ist mit dem TCP zu vergleichen. Es handelt sich genau wie bei TCP um ein verbindungsorientiertes Netzwerkprotokoll. Das heißt, es sorgt für ein sicheres Ankommen der Datenpakete beim Empfänger. Es überwacht die gesendeten Daten und fordert eine Empfangsbestätigung vom Empfänger an. Es prüft, ob ein Datenpaket erfolgreich beim Empfänger angekommen ist und bestätigt es in diesem Fall. Anhand einer Prüfsumme prüft es ob die Daten unbeschädigt angekommen sind. Sind die Daten beim Empfänger nicht angekommen oder sind die Daten defekt, wiederholt SPX das Senden des Datenpakets solange, bis eine erfolgreiche Übertragung vorliegt. Das Protokoll im OSI-ModellDas Protokoll im OSI-Modell (siehe im Vergleich dazu das TCP/IP-Referenzmodell, OSI-Modell):
SPX Header
Wert Beschreibung
Die Felder für die Verbindungskontrolle und den Datenflusstyp sind jeweils 8 Bit groß.
Dem Feld Source Connection-ID, wird vom Sender für die Dauer der Verbindung ein eindeutiger Wert zugeordnet. Dieser dient zur Identifikation der virtuellen Verbindung. Im Feld Destination Connection ID wird jene ID eingetragen, welche der Empfänger der Verbindung zuordnet. Wenn ein Rechner auf ein Paket antworten will, übernimmt er die Source Connection ID und überträgt sie als Destination Connection ID. Im ersten Paket beträgt dieser Wert FFFF. Die Sequence number ID ist die fortlaufende Nummerierung der SPX Pakete. Bei jeder gelungener Übertragung eines Pakets erhöht sich der Wert um 1. In die Acknowledgement number ID wird die Sequence number ID des nächsten Pakets eingetragen um sicherzustellen, dass der Empfänger alle bisherigen Pakete empfangen hat. Das Datenpaket kann zwischen 0 und 534 Bytes betragen. Wenn es sich um ein Systempaket handelt, enthält es 0 Byte. |
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