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Die Sieben Berge sind ein bis 395 m ü. NN hoher Höhenzug im Niedersächsischen Bergland im Landkreis Hildesheim, Niedersachsen (Deutschland). Bekannt sind die Sieben Berge durch das Märchen Schneewittchen.
GeographieDer Höhenzug Sieben Berge befindet sich im östlichen Teil des Leineberglands, einem nördlichen Teil des Niedersächsischen Berglands. Er liegt zwischen Gronau an der Leine im Norden, Sibbesse im Nordosten und Alfeld im Süden. Umgeben sind die Sieben Berge von den Höhenzügen Hildesheimer Wald im Nordosten, Sauberge im Ost-Nordosten, Vorberge im Osten und Sackwald im Südosten. Westlich schließt sich das Tal der Leine an, hinter dem sich der Höhenzug Ith ausbreitet. In die Vorberge gehen sie topografisch betrachtet nahtlos über. Innerhalb und am Rand der Sieben Berge entspringen mehrere Bäche, deren Wasser früher oder später in die Leine münden. Die unbesiedelten Sieben Berge, durch die keine Straßen führen, sind von mehreren Forst- und Wanderwegen (darunter der etwa 15 km lange Schneewittchenpfad, der seit 2002 als solcher ausgewiesen ist) durchzogen, auf denen man die waldreiche Landschaft erkunden kann. Zu erreichen sind sie zum Beispiel über die in Alfeld von der B 3 abzweigende, kurvenreiche Landesstraße L 485, die Alfeld nach Nordosten verlaufend mit Sibbesse und dem weiter nördlich gelegenen Hildesheim verbindet, und über von ihr abzweigende Sackgassen. SchneewittchenGrößere Bekanntheit hat der Höhenzug Sieben Berge durch das Märchen Schneewittchen der Brüder Grimm. Im Märchen lebte Schneewittchen mit den Sieben Zwergen hinter den Sieben Bergen. Der Ursprung des Märchens soll angeblich in der Region Alfeld sein, was nicht gesichert ist. Der Begriff „Alfelder Schneewittchen“ entstand im Rahmen einer Werbekampagne der Stadt (ist also nicht offiziell) und er wird oft in Verbindung mit dem Schneewittchenpfad genannt. SehenswertesZu den Sehenswürdigkeiten der Sieben Berge gehört neben der hiesigen Waldlandschaft, die beispielsweise auf dem Schneewittchenpfad erkundet werden kann, die Aussichtstürme Himmelbergturm und Ernst-Binnewies-Turm. Auch die Ruine der Schulenburger Kapelle, die nordöstlich von Langenholzen und nördlich von Sack (beides Alfelder Ortsteile) auf etwa 185 m ü. NN am südwestlichen Rand der Vorberge steht, ist sehenswert. Auf dem Berg Wernershöhe (330 m ü. NN) in den Vorbergen findet sich die Kulturherberge Wernershöhe, in der Wanderer übernachten können. Am nord-nordwestlichen Rand der Sieben Berge befindet sich ein Segelflugplatz. ErhebungenDie Sieben Berge, deren höchster „Berg“ die Hohe Tafel (395 m ü. NN) ist, bestehen in Nord-Süd-Richtung betrachtet aus diesen Erhebungen (Höhen in Meter über Normalnull):
Weitere Erhebungen, die an die Sieben Berge grenzen, sind (nach Höhe sortiert):
Der Nußberg, der sich im Norden der Berglandschaft befindet, gilt – den verschiedensten Quellen zufolge – teils statt dem Himmelberg, der im äußersten Süden des Höhenzugs aufragt, als der erste oder siebte Berg der Sieben Berge. FließgewässerZu den Fließgewässern in und an den Sieben Bergen gehören:
OrtschaftenZu den Ortschaften am Rand der Sieben Berge gehören:
Koordinaten: 52° 01,5' N, 9° 49,5' O |
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