|
Article on other languages:
|
Unter Superskalarität versteht man die Eigenschaft eines Prozessors, mehrere Befehle aus einem Befehlsstrom gleichzeitig mit mehreren parallel arbeitenden Funktionseinheiten zu verarbeiten. Es handelt sich dabei um eine Parallelität auf Befehlsebene, bei der die feinkörnige Nebenläufigkeit zwischen den einzelnen Befehlen ausgenutzt wird. Da Superskalartechnik nicht den Befehlssatz der Architektur verändert, spricht man auch von einer Mikroarchitektur. Im Englischen wird ein superskalarer Prozessor auch als multiple-issue processor bezeichnet. Technisch gesehen ist Superskalarität eine Erweiterung des CPU-Pipelining und kommt inzwischen neben High-End-Prozessoren auch in Standard-Prozessoren wie den Intel Pentium M oder den Intel Core zum Einsatz. Es werden drei verschiedene Arten von Superskalarität unterschieden[1]:
Der Begriff superskalar ist eine Modifikation des Begriffs skalar. Skalare Architekturen sind fähig, einen Befehl pro Taktzyklus auszuführen. Das Grundprinzip des superskalaren Ansatzes ist bereits im Jahr 1964 bei der Firma Control Data Corporation (CDC) aufgekommen, die den ersten Supercomputer (6600) entwickelte. Die Rechnerarchitektur des CDC 6600 beinhaltete bereits damals mehrere parallel arbeitende Funktionseinheiten für unterschiedliche mathematische Operationen. Einzelnachweise
Weblinks |
This article is from Wikipedia. All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License.
Mercedes Car
This site monitored by SitePinger.net