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Beispielkonfiguration von Xnest, sowohl eigener X-Server als auch X-Client im Fenster (blauer Hintergrund), mit eigenen Fenstern und anderem Window Manager als der väterliche X-Server.
Xnest ist ein X Window System-Server, der sein Display direkt in einem Fenster eines bestehenden X-Servers darstellt. Das Programm ist damit sowohl ein X-Server zu seinen eigenen Programmen als auch ein X-Client zu dem X-Server, wo er verschachtelt ist (engl. nested: gebettet, verschachtelt).
Zum Testen von Situationen, wie z.B. vier Monitoren, die eine gemeinsame Arbeitsfläche ergeben, kann man Xnest benutzen. In dieser Konfiguration bilden vier Xnest-Server mittels Xinerama ein großes Display, auf dem OpenOffice.org gezeigt ist.
TechnikXnest ist eine Art "Erweiterung" des Xvfb. Es stellt also einen virtuellen Framebuffer zur Verfügung, der jedoch auf den realen Framebuffer, den Xnest dadurch erhält, dass es selbst ein Client an einem bestehenden X-Server mit Framebuffer ist, gemappt wird. Xnest selbst hat also keinerlei eigene Ausgabehardware oder physikalische (existierende) Inputdevices. Alle Eingaben erhält es über den X-Server, an den es gebunden ist. Funktionsweise und BenutzungWenn ein Benutzer eine X-Sitzung an dem Display Mit Xnest kann man sehr bequem mehrere X-Sitzungen gleichzeitig starten, Programme mit unterschiedlicher Bildschirmauflösung oder zum Debugging des X Window Systems testen. Mittels XDMCP kann Xnest auch ähnlich wie VNC genutzt werden: Um einen "Virtuellen Desktop" zu einem anderen Computer in einem Fenster herzustellen. Das geht zum Beispiel, in dem dem vorherigen Beispiel einfach ein Parameter angehängt wird: Verwandte ProgrammeEs existiert auch ein ähnliches Projekt namens Xephyr, welches die Schwächen von Xnest versucht, auszubessern. Xephyr unterstützt z.B. mehr Erweiterungen, sodass sich ein Xephyr-Desktop z.B. im laufenden Betrieb in der Größe verändern lässt (RANDR-Extension). Siehe auchWeblinksX-Server bzw. X-Window-System-Implementierungen
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