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Unter Zeilenvorschub (englisch line feed) versteht man im ursprünglichen Sinne das Drehen der Walze bei einer Schreibmaschine. Mit dem Aufkommen der elektronischen Datenverarbeitung und damit der dazugehörigen Drucker und Bildschirme benötigte man ein Steuerzeichen, das sinngemäß genau das Gleiche hervorruft, nämlich das Bewegen in die nächste Zeile. Dies ist notwendig, um Texte mit Umbrüchen und Absätzen entsprechend ausgeben zu können. Daher wurde in praktisch allen Zeichensätzen ein solches Steuerzeichen vorgesehen. Im ASCII-Zeichensatz, dem verbreitetsten und meistgenutzten Zeichensatz weltweit, wurde z. B. das Zeichen hexadezimal Historisch wurde zunächst auf Fernschreibern die Zeichenkette Zeilenumbruchzeichen unter verschiedenen Betriebssystemen
Die Codierung der Zeilenumbrüche ist unter verschiedenen Betriebssystemen nicht einheitlich.
Aus diesem Grund ist der Austausch von Textdaten zwischen diesen unterschiedlichen Betriebssystemen erheblich erschwert. Viele Programme, zum Beispiel Browser, akzeptieren daher jedes dieser Steuerzeichen als Zeilenvorschub, auch wenn dies technisch nicht ganz korrekt ist. Bekannt ist auch das FTP, welches für dieses Problem sogar zwei Übertragungsmodi entwickelt hat: ASCII und binary. Während letzteres die Daten unverändert überträgt, kümmert sich beim ASCII-Übertragungsverfahren der Server darum, dass der Zeilenvorschub den entsprechenden Erfordernissen angepasst wird. Wird also von einem Windows-Client auf einen Unix-Server im ASCII-Format übertragen, werden Zu viel Verwirrung führen auch Fehler beim Ausführen von Skripten, welche auf die Shebang-Zeile zurückzuführen sind, siehe Problematik des Zeilenendes bei der Shebang-Zeile. Siehe auch |
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