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Die Zuse KG war das Unternehmen des Computerpioniers Konrad Zuse.
GeschichteDie Zuse KG wurde 1949 in Neukirchen von Konrad Zuse zusammen mit Harro Stucken und Alfred Eckhard gegründet. Erste Tätigkeit der Firma war die Instandsetzung der Zuse Z4 und deren Verkauf an die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich; damit war die Z4 der erste kommerziell gehandelte Computer. Mit der 1956 auf die Z4 folgenden Zuse Z11 begann die Serienfertigung von Computer bei der Zuse KG. Ein Jahr später (1957) wurde der Firmensitz nach Bad Hersfeld verlegt, wo die Firma Zuse die Gebäude einer ehemaligen Textilfabrik bezog. 1958 wurde die Z22 vorgestellt und ein Jahr später folgte mit der Zuse Z23 der erste Computer der Firma Zuse auf Basis von Transistoren. 1964 wurde die Zuse KG komplett von Brown, Boveri & Cie (BBC) übernommen. 1967 übernahm die Siemens AG 70% der Anteile an der Zuse KG von Brown, Boveri & Cie. Konrad Zuse schied in diesem Jahr aus dem Unternehmen aus. Zwei Jahre später übernahm die Siemens AG auch die verbleibenden 30% des Unternehmens. Bis 1969 stellte die Zuse KG 251 Rechner her. Am 1. April 1971 wurde der Firmenname Zuse KG gelöscht. Mitte der 1970er Jahre wurde schließlich die Produktion von Computern am Standort Bad Hersfeld eingestellt, nachdem Siemens die Entwicklungsarbeit für Rechner in München konzentrierte. ProdukteNach dem Krieg gründete Zuse 1949 in Neukirchen im damaligen Kreis Hünfeld die Zuse KG. Die Z4 wurde fertiggestellt und an der ETH Zürich installiert. Zu jener Zeit war das der einzige funktionierende Computer in Europa und der erste kommerzielle Computer weltweit. Die Z4 basierte auf Relaistechnik und wurde 1949 einige Monate früher als die UNIVAC installiert. Die Z4 wurde zur Zuse Z5 und Zuse Z11 weiterentwickelt, welche an die optische Industrie sowie an Universitäten verkauft wurden. Mit der Zuse Z22 wechselte man für die Rechenwerke auf die wesentlich schnellere Röhrentechnik und zu Magnettrommelspeichern als Speichertechnologie. Mit 251 ausgelieferten Anlagen war die Z22 ein erster Markterfolg, wurde aber bald darauf von der weniger wartungs-aufwändigen Zuse Z23 in Transistorbauweise abgelöst, der wiederum die verbesserten Nachfolgemodelle Zuse Z25 und Zuse Z31 folgten. Neben Rechenanlagen vertrieb die Zuse KG den Zeichentisch Zuse Z64, der mit seiner robusten Mechanik auch zum Zuschneiden von Kartons und Folien eingesetzt wurde und weite Verbreitung fand. Literatur
Weblinks
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